Die Mausefalle (englisch The Mousetrap) ist ein Theaterstück von Agatha Christie. Es wird seit 1952 täglich im Londoner West End aufgeführt und ist damit das am längsten ununterbrochen aufgeführte Theaterstück der Welt.

 

Die Handlung folgt dem Muster eines klassischen Whodunit. Mollie Ralston hat das alte Haus Monkswell Manor geerbt und eröffnet gemeinsam mit ihrem Ehemann Giles eine Pension. Bei den Vorbereitungen hören sie im Radio vom Mord an Maureen Lyon, der in London geschehen ist, und die Beschreibung des Täters, der am Tatort gesehen wurde. Zur Eröffnung haben sich vier Gäste angesagt, der junge, etwas sonderbare Architekturstudent Christopher Wren, die gestrenge altjüngferliche Mrs. Boyle, die distanzierte Miss Casewell und der pensionierte Offizier Major Metcalf. Mr. Paravicini überschlägt sich in der Nacht mit seinem Auto in einer Schneewehe und findet ebenfalls in der Pension Unterschlupf. Das Wetter verschlechtert sich weiter, bald sind die Straßen nicht mehr befahrbar und das Haus ist völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Mollie Ralston erhält einen Anruf von Superintendent Hogben, der ankündigt, dass bald einer seiner Polizisten in der Pension ankommen wird, ohne zu erklären, warum. Tatsächlich schlägt sich Sergeant Trotter mit Skiern zu den Eingeschlossenen durch. Kurz nach seiner Ankunft ist auch die Telefonleitung tot.

 

Trotter informiert die Eingeschlossenen, dass die Adresse der Pension im Notizbuch des flüchtigen Mörders von Maureen Lyon gefunden worden ist. Im Notizbuch hat man außerdem den Hinweis „Drei blinde Mäuse“ entdeckt und an die Leiche geheftet einen Zettel mit der Aufschrift „Das war die erste“. Er vermutet, dass der Mörder sich bereits im Haus aufhält. Außerdem deckt er die wahre Identität von Maureen Lyon auf: Sie hieß tatsächlich Maureen Stanning, und war erst kürzlich aus der Haft entlassen worden, weil sie während des Krieges auf der nahen Longridge Farm drei ihr anvertraute Kinder, die Geschwister Corrigan, misshandelt und ein Kind sogar fahrlässig hatte sterben lassen.

 

Bald stellt sich heraus, dass Mrs. Boyle als Mitarbeiterin des Kriegsdienstes damals die drei Kinder der Familie Stanning zuwies. Kurz darauf wird sie erwürgt in der Bibliothek gefunden. Die Suche nach dem Täter gestaltet sich schwierig. Die beiden überlebenden Corrigan-Kinder, ein Junge und ein Mädchen, sind mittlerweile erwachsen und niemand weiß, wie sie heute heißen und aussehen, auch ihr Vater ist ein möglicher Täter. Damit geraten alle Gäste gleichermaßen unter Verdacht, und auch die Ralstons, die beide unabhängig voneinander am Tag des ersten Mordes heimlich nach London fuhren. Trotter beschließt, das Verhalten aller Zeugen zum Zeitpunkt des Mordes mit vertauschten Rollen nachspielen zu lassen, um einer falschen Aussage auf die Spur zu kommen. Als sich alle auf ihre Ausgangspositionen begeben haben, findet sich plötzlich einer von ihnen allein mit dem Mörder in einem Raum wieder.

 

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